ICANN: gTLD Registrierung vorerst abgeschaltet

ICANN - Vergabe von generic Top Level Domains aufs Eis gelegt

Im Moment ist das Registrierungssystem für generische Top Level Domain weiterhin nicht benutzbar.

Worum geht es: Bewerber können zu einem bekannten Preis Vorschläge für Top Level Domains abgeben. So könnte zum Beispiel .wellness, .google, .shop oder .bayern ein Vorschlag sein. Damit werden dann die bisherigen TLD (u.a. .com, .net, .org usw) durch die neuen ergänzt. Nach einer erfolgreichen Bewerbung können die Bewerber innerhalb der generischen Top Level Domain, Domains vergeben. U.a. können dann folgende Konstellationen zum Vorschein treten: muenchen.bayern oder tourismus.bayern usw…

Der Preis für die Bewerbung liegt bei 185.000 Dollar pro TLD. 25.000 Dollar kommen dann noch zusätzlich für die Vergabe der Domain innerhalb der erfolgreichen Bewerbung der gTLD. Anfang 2013 können dann die Bewerber die Top Level Domains benutzen.

Die Bewerbungsfrist wäre normalerweise am 12. April 2012 abgelaufen. Nun zwingt ein Softwarefehler ICANN zu einer Fristverlängerung. ICANN liegt ein „Bericht über ungewöhnliches Verhalten im Zusammenhang mit dem TLD Application System (TAS)“ vor. Bei diesem Softwarefehler handelt es sich aber “nicht um einen Angriff“, so ein Sprecher der ICANN gegenüber Domain Incite.

Solange das Problem nicht behoben worden ist, wird die TAS nicht freigeschaltet. Während „unterbrochenen Löschvorgängen von Dateianhängen“, war es Bewerbern durchaus möglich in die Datei- und Nutzernamen anderer Bewerber einzusehen.

Der sicherste Weg war der konservative, indem die TAS abgeschaltet wurde. Eingetragene Bewerbungen sind aber nicht verloren gegangen. Bisher liegen mehr als 100 Bewerbungen vor. Laut dem Branchenverband Bitkom liegen, neben den Anstrengungen für die Adressen .hamburg, .berlin, .köln, pläne auch für .film, .hotel oder .shop vor.


ICANN gibt die Anträge und Endungen für die neuen Top Level Domains bekannt

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